Informationen für Kinder & Jugendliche
Psychotherapie – wozu kann das gut sein?
Manchmal ist nicht nur der Körper müde oder krank, sondern auch die Seele kann aus dem Gleichgewicht kommen. Vielleicht fühlst du dich schon länger gestresst, traurig, wütend oder innerlich unruhig. Oder zuhause, in der Schule oder mit Freund:innen ist gerade vieles schwierig – und du merkst: Allein komme ich gerade nicht richtig weiter. Dafür muss es nicht „dramatisch“ sein. Oft bringt schon ein erstes Gespräch Klarheit.
In der Psychotherapie schauen wir gemeinsam: Was belastet dich? Was könnte dahinterstecken? Und was hilft dir Schritt für Schritt im Alltag? Du musst dabei nichts „richtig“ machen – wir gehen in deinem Tempo.
Was ist los mit mir?
Vielleicht geht es dir gerade einfach nicht gut? Du bist unsicher, was mit dir oder den anderen nicht stimmt? Oder du hast Probleme Zuhause, in der Schule oder mit anderen Kindern/Jugendlichen? Dann kannst du mit mir gemeinsam schauen, was passiert ist, wie es dazu gekommen ist und was du tun kannst, damit es dir bald wieder besser geht.
Was passiert in der Therapie?
Wir sprechen viel miteinander. Ich höre dir gut zu, stelle Fragen und wir sortieren gemeinsam, was gerade schwer ist. Wenn Reden nicht leicht fällt, finden wir andere Wege: zum Beispiel malen, spielen, bauen, Beispiele durchgehen oder Übungen machen.
Wichtig ist: Wir suchen Strategien, die im Alltag wirklich funktionieren – und wir schauen immer auch auf deine Stärken, auf das, was du gut kannst und worauf du stolz sein darfst.
Eltern & Schweigepflicht
Oft ist es hilfreich, Eltern oder andere wichtige Personen ein Stück einzubeziehen, damit sie dich besser verstehen und im Alltag wirklich unterstützen können. Jedoch entscheidest. Du: was soll weitergegeben werden und was nicht?
Ich habe Schweigepflicht. Das heißt: Was du erzählst, bleibt vertraulich – so wie bei Ärzt:innen. Nur wenn es um eine akute Gefahr für dich geht, müssen wir dafür sorgen, dass du geschützt bist. Aber auch dann sprechen wir offen darüber und nichts passiert „hinter deinem Rücken“.
Zum Schluss
Du musst nicht erst ganz am Ende sein, damit du Hilfe suchen kannst. Wenn sich deine Lebenssituation gerade zu schwer für dich anfühlt, kann Psychotherapie helfen, wieder mehr Halt zu bekommen.