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Häufige Fragen
Ich begleite Kinder ab dem Kita-Alter, Jugendliche sowie junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr. Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie richtet sich an Familien aus dem gesamten Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Region Mittelhessen, insbesondere aus Marburg, Kirchhain, Stadtallendorf und Gießen.
Je nach Alter und Anliegen arbeite ich mit altersgerechten Methoden – bei jüngeren Kindern spielerisch und kreativ, bei Jugendlichen stärker gesprächs- und alltagsorientiert. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei auch die Einbindung der Eltern, um Veränderungen nachhaltig im Familienalltag zu verankern.
Ich behandle Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler*innen; in bestimmten Fällen kann auch ein Kostenerstattungsverfahren in Betracht kommen. Bitte klären Sie vorab kurz mit Ihrer PKV/Beihilfe: Erstattung, Genehmigungspflicht, Sitzungsumfang und mögliche Eigenanteile. Abrechnung erfolgt nach GOP mit üblichem Steigerungssatz.
Ja. Auch mit einer gesetzlichen Krankenversicherung (z. B. AOK, TK, Barmer u. a.) können Termine in dieser Praxis als Selbstzahler:innen vereinbart werden. Das kann einmalig zur Abklärung des therapeutischen Bedarfs oder als Beratung sinnvoll sein, für mehrere Termine zur Entlastung in einer akuten Phase oder zur Überbrückung, bis z. B. ein Therapieplatz in einer Praxis mit Kassenzulassung verfügbar ist. Ebenso ist – je nach Anliegen und Passung – auch eine längerfristige psychotherapeutische Begleitung als Selbstzahlerleistung möglich.
Kosten: 100,55 € pro Sitzung (50 Minuten).
Weitere Informationen finden Sie unter Ablauf & Kosten.(https://www.psychotherapie-schwedler-grüner-weg.de/ablauf-kosten)
Viele Familien kommen aus Marburg, Kirchhain, Stadtallendorf, Gießen sowie aus dem gesamten Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Region Mittelhessen. Die Praxis befindet sich im Ebsdorfergrund (Beltershausen) und ist verkehrsgünstig gelegen.
Die Anreise erfolgt bequem mit dem Auto; Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Praxis gut erreichbar.
Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes und sehr praxisnahes Therapieverfahren, das bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wirksam eingesetzt wird. Die Grundidee: Viele Probleme entstehen dadurch, dass bestimmte Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen sich über die Zeit „eingespielt“ haben – oft als zunächst sinnvolle Bewältigung.
Ein Beispiel: Bei Angst wird häufig vermieden (Schule, bestimmte Situationen), was kurzfristig entlastet, die Angst aber langfristig verstärkt. Bei depressiver Stimmung führt Rückzug oft zu weniger positiven Erfahrungen und damit zu noch weniger Antrieb.
In der Verhaltenstherapie klären wir deshalb:
1. Was genau ist das Problem – wie zeigt es sich?
2. Was löst es aus und was hält es aufrecht? (z. B. Vermeidung, Grübelschleifen, Perfektionismus, Konfliktmuster)
3. Welche konkreten Schritte helfen im Alltag?
Je nach Alter arbeite ich mit Gesprächen, spielerischen und kreativen Methoden, praktischen Übungen, „Werkzeugen“ für Schule/Alltag (z. B. Struktur, Konzentration, Emotionsregulation) und – bei Kindern – mit gezielter Elternarbeit, damit Veränderungen zu Hause stabil werden. Ziel ist nicht „nur reden“, sondern spürbare Verbesserungen im Alltag: mehr Sicherheit, mehr Selbstwirksamkeit, besserer Umgang mit Stress, bessere Stimmung und tragfähige Strategien für Schule und Familie.
Psychotherapie kann sinnvoll sein, wenn Belastungen länger anhalten, sich verstärken oder Alltag und Entwicklung deutlich beeinträchtigen (z. B. in Kita, Schule, Ausbildung oder Familie). Manchmal reichen auch wenige Beratungs- oder Orientierungstermine, um zu klären, was hilft und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
Häufige Anliegen in meiner Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sind Angststörungen, depressive Symptome und Rückzug, Schulprobleme und Schulvermeidung, ADHS/ADS und Konzentrationsschwierigkeiten, Zwänge, Selbstwertprobleme sowie Fragen der Elternberatung.
Viele dieser Themen zeigen sich sowohl im familiären Alltag als auch im schulischen Kontext – unabhängig davon, ob die Familien aus Marburg, Kirchhain, Stadtallendorf, Gießen oder anderen Orten im Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Region Mittelhessen kommen. Ziel ist es, gemeinsam konkrete Lösungen zu entwickeln, die im Alltag spürbare Entlastung bringen.
Bei Ängsten geht es um Verstehen, Entlastung und schrittweises Üben: Wir identifizieren Auslöser, typische Vermeidung und Sicherheitsverhalten und entwickeln einen realistischen Plan, um wieder mehr Sicherheit und Freiheit zu gewinnen. Eltern erhalten klare Hinweise, wie sie ihr Kind unterstützend begleiten können – auch wenn der Schulweg z. B. in Marburg, Kirchhain oder Gießen gerade sehr belastet ist.
Ja. Bei Essstörungen (z. B. Anorexie/Magersucht, Bulimie, Binge-Eating/Essanfälle) erfolgt zunächst eine sorgfältige diagnostische Abklärung (Essverhalten, Gewichtsverlauf, körperliche Risiken, begleitende Belastungen). Je nach Situation ist eine ärztliche Mitabklärung/Verlaufskontrolle wichtig. Bei Kindern und Jugendlichen werden Bezugspersonen in der Regel frühzeitig einbezogen.
Die Behandlung richtet sich nach dem individuellen Bedarf und umfasst meist strukturierte, evidenzbasierte psychotherapeutische Schritte (z. B. Stabilisierung und Normalisierung des Essverhaltens, Umgang mit belastenden Gedanken/Gefühlen, Stärkung von Selbstwert und Emotionsregulation, Rückfallprophylaxe). Wenn ambulante Behandlung nicht ausreicht oder eine Gefährdung besteht, wird gemeinsam ein (teil-)stationäres Vorgehen geprüft.
Bei Depression/Rückzug ist oft wichtig, wieder Struktur, Aktivität und Selbstwirksamkeit aufzubauen – Schritt für Schritt. Bei Schulvermeidung klären wir sorgfältig Ursachen (Angst, Überforderung, Konflikte, Mobbing, depressive Symptome) und entwickeln konkrete Lösungen. Je nach Situation kann eine Abstimmung mit Eltern und Schule sinnvoll sein.
Therapie unterstützt vor allem beim Alltag: Organisation, Zeitmanagement, Lernstrategien, Motivation, Emotionsregulation, Konflikte und Selbstwert. Wenn Diagnostik noch aussteht, kann trotzdem schon an den aktuellen Problemen gearbeitet werden. Bei Bedarf besprechen wir geeignete fachärztliche Abklärungen.
Zwänge können sehr einengend sein; Ziel ist, den Umgang mit Angst/Unsicherheit zu verbessern und wieder mehr Handlungsspielraum zu gewinnen. Bei Selbstwertthemen arbeiten wir an Selbstbild, innerem Druck, Vergleichen, Perfektionismus und sozialen Unsicherheiten – alltagsnah und altersgerecht.
Im Erstgespräch klären wir Anliegen, Ziele und den passenden Rahmen. Viele starten wöchentlich oder 14-tägig; je nach Bedarf sind auch Sitzungen alle 2 Wochen oder alle 3 Wochen möglich, wenn das therapeutisch sinnvoll ist und gut in den Alltag passt.
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